Frustabbau in Elmshorn

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Mit einem fulminanten Offensivfeuerwerk haben die Marines zwei lockere Siege (22:1 und 16:2) bei den Elmshorn Alligators eingefahren und sich damit vorzeitig Platz fünf in der Division Nord der 2. Bundesliga gesichert.

Schon früh war klar, wohin die Reise in Spiel eins gehen würde. Die Alligators kamen eins oben bei zwei Aus partout nicht aus dem Inning, während die Marines schlugen, so nicht Walks und Errors ihren Weg pflasterten. So stand es 12:0, ehe Erol Reis auch nur einen Pitch geworfen hatte.

Erol erledigte seinen Job weitestgehend souverän, ließ zwar Baserunner zu, doch drei Strike outs halfen ihm aus dem ersten Inning.

Offensiv ging es indes munter weiter, da auch der Bullen der Gastgeber die Marines nicht stoppen konnte. Neun weitere Runs konnten scoren, jeder durfte mal. Jeremie und Paul feierten dabei ihre ersten Bundesliga-Hits, besonders produktiv waren aber vor allem Erol und Hage, die mit je drei Hits und zusammen acht RBI zulangten.

Im dritten Inning ließ der Druck der Marines nach und die Alligators konnten noch den Ehren-Run zum 1:22 Endstand erzielen.

Spiel zwei startete ganz ähnlich. acht Runs auf sieben Hits waren es dieses Mal, und wieder war der Zug früh abgefahren. Alex Coolbaugh konnte als Starter also ebenfalls mit viel Puffer loslegen, und wie er es tat. Doch dazu später mehr.

Die Marines waren nun offensiv nicht mehr ganz so konsequent, erhöhten aber bis ins vierte Inning auf 15:0. Und dann sollte es noch einmal dramatisch werden. Elf Batter in Folge hatte er hingesetzt, zwei Strikes fehlten noch zum Perfect game, doch Luis Leven behielt die Nerven und zog den Walk.

Ok, dann eben ein No hitter! Doch Emil Kielbasa hatte andere Pläne und beförderte einen Hanger über den Rightfieldzaun: 2:15! Trotz dieser beide frustrierenden At bats blieb Alex cool und warf die Partie ohne weiteren Schaden zu Ende.

Die beiden deutlichen Siege in Elmshorn helfen ein wenig über die deprimierenden Ergebnisse des Augusts hinweg, als man von den Wild Farmers und Dockers deutlich die Grenzen des eigenen Könnens aufgezeigt bekam.

Den realistischen Blick auf den Handlungsbedarf zum nächsten Jahr dürfen diese aber nicht verstellen. Denn allzu oft ging es den Marines in dieser Saison gegen stärkere Gegner wie den Alligators gegen uns.

Zum Abschluss der Saison fahren die Marines dann kommenden Sonntag noch einmal zu den Alligators. Eine Möglichkeit, sich noch einmal einen schönen Saisonabschluss zu verschaffen.