Don’t look back in anger – der Rückblick der Herren

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Die beiden Herrenteams der Marines haben eine schwierige Saison hinter sich. Nach ein paar Wochen des Durchatmens ist es an der Zeit, das Geschehene Revue passieren zu lassen. War denn alle wirklich so schlimm?

Für die Erste galt es 2025, sich nach sechs Jahren Unterklassigkeit wieder in der Bundesliga zurechtzufinden. Doch trotz einer zumindest gefühlt starken Saisonvorbereitung war früh klar: in Liga zwei hängen die Trauben doch sehr hoch.

Es dauerte bis zur Mitte der Saison, bis sich sowohl Pitcher als auch Batter soweit akklimatisieren konnten, dass auch endlich die ersten Siege gelangen. Dazu muss allerdings einschränkend gesagt werden, dass von acht Siegen sechs gegen die sieglosen und bedauernswerten Alligators eingefahren wurden.

Lediglich die Stealers konnten ebenfalls bezwungen werden, während sich Kiel, Bremen und Rohren stets an uns schadlos hielten. Am Ende der Saison also ein fünfter Platz, schmeichelhafter als so manches Spiel, gerade gegen die beiden Topteams Wild Farmers und Dockers.

Dennoch blickt Coach Olli ganz zufrieden auf das Jahr zurück. Denn statt unter dem Druck zusammenzubrechen, krempelte das Team Woche für Woche die Arme hoch und verstand es so, an vielen kleinen Baustellen näher an das Liganeiveau heranzukommen. Besonders hervorzuheben dabei: Erol, der in der ersten Saisonhälfte von allen Gegnern vermöbelt zu werden, um dann Stück für Stück die Adjustments zum Zweitligapitcher zu machen.

Für Team zwei war die Landesligasaison ebenfalls nicht ganz einfach. Viel häufiger fehlten Leistungsträger, weil sie in der Ersten gebraucht wurden, was dem Pitching nicht gerade gut tat. Dazu gab es im Laufe der Saison immer wieder organisatorische Probleme. Die Sperre des Ed-Delahanty-Fields erleichterte die Sache ab Ende Juni auch nicht wirklich.

Doch auch Team zwei raufte sich zusammen und kam am Ende der Saison noch auf eine gute Mittelfeldplatzierung. Erfreulich dabei auch die Tatsache, dass junge Spieler wie Jeremie und Paul zwar stetig in Team eins gebraucht wurden, trotzdem aber immer bei der Zweiten am Start und somit wichtige Anker des Teams waren.

Für beide Teams geht es nun in der Winterpause darum, sich neu zu sortieren und wichtige Personalentscheidungen für die Zukunft zu treffen. Dabei soll sich an der Ligazugehörigkeit nichts ändern, wohl aber an den Records und Platzierungen…