Nichts zu holen an der Weser

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Trotz einer über weite Strecken guten Leistung in Spiel eins kehren die Marines aus Bremen mit zwei Niederlagen ein (5:15 und 1:16). 

Gegen die Dockers hatten die Marines zu Beginn Schwierigkeiten ins Spiel zu finden. Offensiv hatte Dockers-Starter Pryne die Gäste im Griff, während JP im zweiten Inning bei zwei Aus ins Straucheln geriet und auf vier Walks und vier Hits sieben Runs abgab.

Das Spiel schien gelaufen, doch so einfach war es dieses Mal dann doch nicht. Denn drei oben produzierten auch die Marines plötzlich vier Hits. Das reichte zwar nur für zwei Runs, doch das Lebenszeichen war da.

Da nun auch die Verteidigung funktionierte, entwickelte sich das Spiel ganz anders als zu erwarten war. Die Marines konnten fünf oben gegen eine nun wackelnde Bremer Verteidigung auf 5:7 verkürzen und stand kurz vor einem Comeback. 

Doch der Nachschlag der Bremer führte zur Entscheidung. Ein teurer Error bei einem Versuch eines Double Plays verhalf den Dockers letztlich zu fünf vermeidbaren Runs. Drei kamen dann beim Debüt von Relief Pitcher Jeremie noch dazu – Mercy Rule nach sechs Innings.

Spiel zwei misslang den Marines dann leider völlig. Starter Alex hatte Schwierigkeiten in die Strike Zone zu werfen, und was dann alles reinging, kam auch postwendend hart zurück. Das unzureichende Stellungsspiel im Outfield tat dann das Übrige, um seinen Start nach zwei Innings bei 0:12 zu beenden.

Offensiv ging bei den Marines gegen Alberto Orti leider außer tiefen Fly Outs nicht viel, so dass sich sie sich am Ende mit 1:16 vorzeitig und etwas überfordert auf den Heimweg machen mussten.

Wenn die Hoffnung steigt, kann am Ende die Ernüchterung umso größer sein. Die zwischenzeitlich guten Ansätze sollten aber durch das schwache zweite Spiel nicht konterkariert werden. Der Weg bleibt eben steinig.