Chancenlos gegen Dohren

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Mit 2:21 und 1:12 unterlagen die Marines den Wild Farmers aus Dohren am Wochenende deutlich. Dabei wurde auch noch einmal klar, dass die Früchte in der Bundesliga sehr hoch hängen.

Schon früh gelang es den Gästen, gegen Erol zu Punkten zu kommen. Je drei Runs konnten sie in den ersten beiden Innings, einen weiteren im dritten Inning mitnehmen. Unterdessen taten sich die Gastgeber offensiv sehr schwer und kamen nicht einmal in Scoring Position.

Ab dem vierten Inning übernahm Jim den Mound und konnte etwas Ruhe reinbringen, auch weil die Dohrener zweimal in aussichtsreicher Position ins Double Play schlugen. Die Marines kamen dann vier unten endlich aufs Scoreboard. Liam gelang ein Double, auf das Joshua und Lucas nach Hause kamen.

Wäre es das gewesen, alles kein Problem, doch in den Innings sechs und sieben geriet das Spiel komplett aus den Fugen. Kim verlor zusehends die Kontrolle, und Olli wollte nach seiner Einwechslung gar nichts gelingen. So wurde aus einer klaren aber glimpflichen Niederlage zum Schluss noch ein Desaster.

Nicht leicht, sich davon zu erholen, doch das zweite Spiel ließ sich gar nicht schlecht an. Dem frühen 0:2 ließen die Marines durch Niklas abenteuerliches aber erfolgreiches Baserunning das 1:2 folgen.

Doch gegen den starken Meyer auf Seiten der Farmers war es das dann auch. Meyer hielt die Marines bei einem Run und auch nur einem Hit, während Alex die Partie schon zwei oben aus den Händen glitt – 1:7.

In der Folge mühten sich die Marines weiter vergeblich mit dem Dorrender Pitching, während sich die Gäste Alex in aller Ruhe zurechtlegten. Im sechsten Inning war es dann soweit: 4 Runs zum 12:1, die Marines kamen nicht mehr zurück und mussten den starken Gästen vorzeitig gratulieren.

Offensiv ging bei den Marines fast gar nichts, und auch die Pitcher suchen noch nach dem Schlüssel zum Erfolg auf dem neuen Level. Den Wild Farmers war anzumerken, dass sie letzte Saison noch erstklassig unterwegs waren, die Beharrlichkeit am Schlag war der Schlüssel zum Erfolg.

Hier gilt es für die Marines, sich in den kommenden Spielen etwas abzuschauen…