Lehrgeld gezahlt

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Der Start in die Bundesligasaison verlief für die Marines unerfreulich. Beide Partien gegen die Bremen Dockers gingen verloren (1:18 und 3:10).

Das Wetter perfekt, alle Mann pünktlich am Platz, das Warm up lief absolut rund – alles war bereit für einen tollen Baseballtag. Doch die Bremen Dockers waren ebenfalls bestens vorbereitet, und bockstark.

Schon im ersten Inning gelang es den Gästen, kleinste Unaufmerksamkeiten zu nutzen und Erols Pitches hart zu schlagen – 2:0. Zwar gelang den Marines direkt der Anschluss durch Morten, der auf Alex‘ Single scoren konnte, doch die Bremer waren noch lange nicht satt.

Zwei oben führten sie mit fünf Hits und fünf Runs die Vorentscheidung herbei. Wohin auch immer Erol warf, die Dockers brachten die Barrel an den Ball. Dagegen gelang es dem Starter der Gäste, Fabrizio Cagliani in der Folge immer besser, die Marines zu kontrollieren.

Die Innings drei und vier verliefen dann ereignislos, fünf oben legten die Bremer aber wieder nach. Während Erol nur langsam am Ende seiner Kräfte war, gelang den Bremern wieder ein Hit nach dem anderen, entweder hart in die Gaps, oder eben auch mal glücklich zwischen Infield und Outfield.

Erols Auswechslung brachte Kim auf den Hügel, doch auch das konnte die Bremer nicht stoppen – Endstand 1:18.

Ernüchtert, aber nicht entmutigt ging es ins zweite Spiel. Und siehe da, die Marines hatten dazugelernt. Hinter Alex, der nun den Mound übernommen hatte, zeigten sich Marines defensiv sicherer und waren offensiv etwas mutiger, was im zweiten Inning sogar zur zwischenzeitlichen 3:2 Führung führte.

Die ersten Highlights waren zu bewundern, Jp holte sich seinen ersten Bundesligahit, ihm folgten Niklas mit einem RBI-Triple ins Gap und Peer, der einen Squeeze Bunt so perfekt platzierte, dass auch er zu seinem ersten Hit kam.

Leider war es das dann auch mit der Offensive. Yannick Bujalla, der Bremer Werfer, suchte und fand die Mittel, um die Marines von weiteren Runs abzuhalten. Alex und die Marines wehrten sich zwar beharrlich, doch die Bremer waren gewillt, das Spiel unbedingt zu drehen. Das gelang dann auch Stück für Stück, obwohl sie sich am Schlag gegen Alex deutlich schwerer taten.

Am Ende wurde es mit 3:10 zwar doch recht deutlich, doch die Marines nehmen eine Lernkurve aus den ersten beiden Saisonspielen mit. Die Konzentration auf die kleinen Dinge war in Spiel zwei besser, so dass man über weite Strecken des Spiels mit einem enorm starken Gegner mithalten konnte.