Split in Lütjensee – nur Platz zwei

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Eine Niederlage im August bei den Stealers war die Vorentscheidung, doch erst beim Doubleheader in Lütjensee ließ Damokles das Schwert fallen. Die Siegteilung bei den Lakers (0:6 und 8:2) sicherte dem Aufsteiger aus der Landesliga den Titel.

Spiel eins dominierte Tom Bönicke für die Stormarner fast nach Belieben. Nur selten brachten die Gäste aus Bergedorf Runner auf die Bases, gefährlich wurden sie kaum. Dagegen scorten die Lakers zwar nicht häufig, aber ausreichend gegen Erol Reis. Vor allem zu günstigen Zeitpunkten überquerten sie die Homeplate.

Früh im ersten Inning, was den Druck enorm erhöhte, dann im vierten Inning, als Erol Reis gerade eine ähnliche Dominanz aufgebaut hatte wie sein Gegenüber und schließlich sechs unten, was einer möglichen Aufholjagd im letzten Inning schon im Ansatz die Luft rausließ.

So freuten sich die Gastgeber über einen nie wirklich gefährdeten Sieg in einer anspruchsvollen und knappen, vor allem aber entscheidenden Partie. Denn mit diesem Sieg hatten die Lakers den direkten Saisonvergleich mit den Marines für sich entschieden, das letzte Puzzleteil auf dem Weg zum Titel.

Spiel zwei wurde dadurch nicht lustlos gespielt. Die Lakers wollten mehr und schafften eins unten die Führung gegen Alex Coolbaugh. Erst zwei oben kamen die Gäste aufs Scoreboard, als Oliver Püst Nikolas Kunigk zum Ausgleich nach Hause holte.

Gegen Christoph Bönicke taten sich die Marines dennoch länger schwer. Erst vier oben gelang durch ein weiteres RBI von Püst die Führung. Und bis zur Vorentscheidung musste sogar bis ins fünfte Inning gewartet werden.

Drei Runner hinterließ Bönicke seinem Reliever, alle drei überquerten die Platte. Der Anschluss zum 2:5 (Homerun Rohde) war für die Lakers nur Ergebniskosmetik, zum Ende legten die Gäste auch noch einmal zum 8:2 nach.

Es war ein versöhnliches Ende einer harten Serie gegen die Lakers, bei der nur drei der acht Begegnungen gewonnen werden konnten. Und doch war es auch erfreulich, einen Gegner in der Liga zu haben, der einem alles und manchmal sogar etwas mehr abverlangt.

Und so freuen wir uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr, da weder die Lakers noch wir in die 2.Bundesliga aufsteigen werden.