Ärgerliche Siegteilung

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Ein Split bei den Hamburg Stealers (7:9 und 18:0) reduziert die Chancen der Bergdörfer auf die Titelverteidigung in der Verbandsliga ganz erheblich.

Gegen den Tabellendritten fanden die Gäste offensiv schwer ins Spiel, da gegen Alexandre Zuber die Geduld fehlte. Dagegen gelang den Stealers gegen Kim Drews auf dem Mound nach zwei schnellen Strike outs schon im ersten Inning die Führung.

Diese ließen dich die Gastgeber in der Folge nicht mehr nehmen, nutzten dagegen die vielen Unzulänglichkeiten der Marines, um Stück für Stück die Führung auszubauen. Weder die Präzision Kims noch die Feldverteidigung waren wirklich auf der Höhe, ungewohnte Schwächen im Baserunning und schlechte Pitchselection taten ihr übriges, die Aufholjagd erheblich zu erschweren.

Dennoch gelang im sechsten Inning nach Wechsel auf Reliever Erol Reis und einer konzentrierten Angriffsleistung das Verkürzen auf 6:7. Die Marines waren wieder dran. Dass es am Ende wieder Runs der Stealers nach zwei schnellen Aus waren, die das Spiel entschieden, unterstrich noch einmal, dass die Jungs vom Langenhorst ein exzellentes Spiel ablieferten. Mehr als das 7:9 war sieben oben nicht mehr drin.

Spiel zwei war dann eher unspektakulär. Gegen Zac Fernandez scorten die Marines früh und reichlich, während Alex Coolbaugh vom ersten Pitch an volle Kontrolle über sein Arsenal hatte und entsprechend nichts zuließ.

Im weiteren Spielverlauf verloren die Stealers die Konzentration im Feld und machten den stark schlagenden Marines das Leben leicht, ihrem Starter dagegen schwer. Zusätzlich brachten die Gastgeber in vier Innings keinen Runner in scoring position und ermöglichten Coolbaugh sogar, mit nur 12 Batters faced und 36 Pitches zu einem Complete game win zu kommen.

Die Freude hielt sich dennoch in Grenzen, auch, weil der stetig aufwehende Staub des Vogt-Cordes-Damms jegliches Lächeln zu einer knirschenden Angelegenheit machte…