Herren 1 tanken Selbstvertrauen

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Nach drei Niederlagen in Folge schnell wieder zurück in die Spur kommen, lautete das Ziel für den Doubleheader gegen die Knights am Samstag. Das Unterfangen gelang mit 12:1 und 12:2 souverän.

Doch vor dem Erfolg stand harte Arbeit. Unter widrigsten Witterungsbedingungen (Sturm und Regen, also Hamburger Sommer) musste für die Spiele aufgebaut werden, und auch das Warm up verlief noch recht feucht, ehe der Wind dem Grau ein Ende bereitete und die Sonne für passable Bedingungen sorgte.

Die Verhältnisse in Spiel eins waren da schneller geklärt. Schon eins unten erzielten die Hausherren eine 4:1 Führung gegen unsichere Ritter, die mit kleinen Missgeschicken die Hits von Luca und Kim mächtig aufwerteten. Zwei unten kam es dann noch dicker, als die Marines sechs Runs auf fünf Hits erzielten. Besonders erfreulich dabei Erols Single im Saisondebüt. Für den Mound reicht es noch nicht, aber 1st Base ging schon mal.

So war die Partie früh gegessen, die Gäste kamen gegen Alex’ sicheres Pitching kaum zu Gelegenheiten, die Marines ruhten sich auf der Führung aus und taten nur das Nötigste, sprich: zwei Runs im dritten Inning, um die Mercy rule nach fünf Durchgängen zu sichern.

Auch Spiel zwei geriet zu einer einseitigen Angelegenheit, doch erst im dritten Inning stellten die Marines die Weichen. Bis dahin hatten sich die Gäste gar eine 2:1 Führung erarbeitet. Kim warf weitestgehend solide, doch im dritten Durchgang gingen kurz die Gäule mit ihm durch, wie auch die Pitcher, die er in den Backstop warf.

Der Rückstand erwies sich als guter Weckruf für die bis dahin eher lethargische Offensive der Marines. Sechs Hits und permanenter Druck auf den Bases erzwangen neun Runs und damit die Entscheidung. Je einen Run legten die Marines in den Innings vier und fünf nach, während Kim sich keine Blöße mehr gab, dann war die zweite Mercy rule perfekt.

Überzeugend waren neben den Pitcher Alex und Kim noch Luca und JP, die offensiv gut aufgelegt waren und Rick, der es zu drei Stolen bases brachte.

Nun können die Bergedorfer wieder etwas zuversichtlicher nach vorne schauen. Alle Gegner der Liga sind gespielt, man weiß, wo man steht. Doch auf Platz zwei will das Team nicht bleiben, die Lakers bleiben im Visier.