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Nach einer geradezu unheimlichen Serie an Ausfällen waren die Marines zunächst froh, spielfähig zu sein. Nach den beiden Niederlagen (2:12 und 11:14) fragten sie sich, warum sie eigentlich mit leeren Händen dastanden.


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W: Simon Bäumer L: Torben Tiralla

Erol Reis und Kim Drews zeigten sich in den vergangenen Wochen immer solider auf dem Mound, doch beide stehen den Marines nicht zur Verfügung. So muss Torben Tiralla ran und kommt schadlos aus dem ersten Inning.

Doch schon im zweiten Inning muss die Rumpftruppe der Marines, die heute ein Dutzend Ausfälle kompensiert, ihrer defensiven Unsicherheit Tribut zollen. Tiralla wirft zudem nicht mehr so sicher wie zu Beginn, die Stealers schlagen und sind im Baserunning hellwach und nehmen so die sieben Runs mit.

Der Drops ist gelutscht, obwohl das Spiel kaum begonnen hat. Gegen Stealers Starter Simon Bäumer flackert zwei unten beim 2:7 Anschluss kurz die Hoffnung, doch Bäumer bleibt danach souverän und die Gastgeber ohne Chance.

Bäumer ist es dann auch, der mit einem Homerun Jan Gardey in der 2.Bundesliga begrüßt. Dieser ist kurz zuvor fünf oben für Tiralla zu seinem ersten Einsatz auf dem Mound auf diesem Level gekommen und macht seine Sache danach gut, obwohl seine Defensive ihn ebenso wie Tiralla hier und da mal ziemlich alleine lässt.

Die Marines beißen sich an einem hellwachen und aggressiven Gegner die Zähne aus, die Stealers dagegen zeigen, warum sie die erste Saisonhälfte auf Platz eins der Tabelle verbracht haben.


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W: Leo Cramer L: Joshua Senkpiel

Die zweite Partie beginnt mit der Suche nach einem Starting pitcher. Anton Ramos meldet sich freiwillig, obwohl er bislang in dieser Saison auf dem Mound nicht eben vom Glück verfolgt wird. Und er macht im Duell mit Nikolmann zunächst die bessere Figur.

Zwar führen die Gäste früh, doch die Marines schlagen direkt zurück. Senkpiel und Döffert holen mit ihren Hits die 3:1 Führung nach Hause. Döfferts Single ist dabei sein erster Hit in der 2. Bundesliga.

Drei oben bringt sich Ramos mit einem Abwurf und einem Error selbst in die Bredouille und muss so drei Runs hinnehmen. Sein Team startet sofort das Comeback. Nikolmann wird weiter hart geschlagen. Fünf Hits im dritten Inning, dabei ein Double von Senkpiel, sorgen für das 7:4.

Der Schlagabtausch geht weiter, beide Pitcher zollen nun der Hitze Tribut und werden unkonzentrierter. Fünf oben erwischt es Ramos nach bis dahin solider Vorstellung hart. Nicht nur, dass er nun geschlagen wird und die Defensive wieder nicht ganz auf der Höhe ist, zudem begeht er nun plötzlich Balks in Serie, was seinen Arbeitstag auf dem Mound beendet.

Senkpiel übernimmt, doch der Schaden ist angerichtet – 11:8 für die Gäste. Ärgerlich, auch wenn ohne Rotation nicht erwartet werden kann, ein so offensiv starkes Team wie die Stealers im Griff zu behalten.

Die Marines sind in der unteren Hälfte des fünften Innings gegen den nun eingewechselten Leo Cramer noch einmal am Drücker. Drei Singles in Folge und dann wieder Döffert. Der reaktivierte Firstbaseman liefert seinen vierten Hit im Spiel ab und damit auch die RBI vier und fünf! Ausgleich!

Doch die Stealers bleiben cool und nutzen weiter alles, was ihnen angeboten wird. Zum Beispiel Senkpiels Wild pitch, der Bäumer aufs dritte Base bringt und ihn danach locker auf Grobes kurzes Single ins Leftfield scoren lässt.

Oder sieben oben zwei Errors, die letztlich den Endstand von 11:14 herstellen. Zwar laden die Marines sieben unten bei zwei Aus dank der ersten beiden Errors der Gäste die Bases, doch am Ende macht Cramer seinen Win mit einem unassisted Groundout selbst perfekt.

In Spiel zwei haben sich die Marines trotz personeller Probleme teuer verkauft, sich hierfür aber nicht mit einem Sieg belohnen können. Das Fehlen so vieler Stammspieler lässt sich weder auf dem Mound noch in der Defensive kompensieren. Doch die starke Offensivleistung im zweiten Spiel zeigt, dass bei den Marines auch der zweite und dritte Anzug durchaus sitzen können.

Nun steht kurz vor Ende einer total verkorksten Saison nur noch der Doubleheader des Nachholspiels gegen die Stealers am 21.9. aus. Also noch ein wenig Zeit, die Wunden zu heilen und mit den Planungen für die kommende Saison zu beginnen.

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