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Mit Pick Playern verstärkt: das Marines-Team beim Donkeys-Turnier

Der 3. August 2019 in Berlin war geprägt von sportlichen Großereignissen. Die Frauen des HSV waren im DFB-Pokal bei Union erfolgreich, am und im Olympiastadion fanden erstmals die „Finals“ für zehn verschiedene Sportarten mit 202 deutschen Meistertiteln statt. Und als Krönung richteten die Donkeys Berlin ihr Turnier im Slowpitch-Softball aus. Die Marines waren dabei.

Historische Sportstätte: der Gail S. Halvorsen Park in Tempelhof

Auf dem Flughafen Tempelhof hoben nicht nur Flugmaschinen ab. Neben den Rollbahnen wurden kurz nach dem Zweiten Weltkrieg ein Baseball- und ein Softballfeld angelegt. Bereits 1946 gründeten die Amerikaner dort eine Baseballmannschaft – die Berlin Babe Ruth Flyers – und ließen die Bälle fliegen. Heute sind auf den Feldern die Berlin Braves und die Donkeys zu Hause. Slowpitch spielen auf geschichtsträchtigem Boden. Nach dem Krieg versorgten die Alliierten während der Blockade 1948/49 den Westteil der Stadt mit einer Luftbrücke über den Flughafen Tempelhof. Im Mai 2019 bekamen die beiden Felder einen neuen Namen. Sie wurden benannt nach dem Erfinder der Rosinenbomber, Gail S. Halvorsen, der persönlich im Alter von 94 Jahren zur Namensgebung erschien. Die Dugouts sind unter Denkmalschutz gestellt. Bei der Nutzung kam uns der Gedanke, dass auch ein Wartehäuschen an der Bushalte eigentlich ganz schön groß ist.

Siegerehrung: Everyone’s a winner – irgendwie…

Nun reisten die Marines bei sonnigem Wetter und knapp 30 Grad an. Verstärkt durch Antje und Ralf Stolle sowie Michael Pape von den Lütjensee Lakers wollten wir in Mannschaftsstärke auftreten. Leider wurde dieses Vorhaben durch zwei kurzfristige Absagen unmöglich. Deswegen gilt unser besonderer Dank denjenigen, die ihre Zusage einhalten konnten: Antje, Dennis, Erick, Michael, Ralf, Sönke und Tjalf waren mit mir dabei, das Flair einer langen Softballtradition aufzunehmen. Vielen Dank an Kevin, den wir als Dauermitspieler gewinnen konnten. Einige Teams waren ohne Frauen angereist – ein Manko, denn mindestens zwei Frauen müssen pro Mannschaft auf dem Feld sein. Das erforderte eine dynamische Personalplanung. Mein Dank geht an Janine, die im Spiel gegen die Donkeys für beide Mannschaften gespielt hat, an Julia von den Donkeys, die uns in vier Spielen unterstützte, an eine Spielerin der Dead Rabbits, die in der Partie gegen die Creeps für beide Teams gespielt hat, und an Jong, der in drei Spielen unser Mitspieler war. Das Ausleihen (auch gegen das eigene Team und unabhängig von möglichen Rechenspielen), damit gute Spiele zustande kommen – das macht leider nicht jeder Coach. Hochachtung vor so viel Sportsgeist! Unsere Ergebnisse waren nicht schlecht. Mit 5:7 gegen die Donkeys, 6:9 gegen die Dead Rabbits aus Berlin und 6:9 gegen die Berlin Braves konnten wir mithalten. Ein langer Ball über den Boden an den Zaun bringt auf beiden Feldern zwei oder drei Runs. Das ist uns einmal weniger gelungen als den anderen Teams – ein verzeihlicher Spielverlauf. Gegen die Crosshill Creeps (welch ein Wortspiel für Kreuzberg) waren wir nach einer Fünf-Punkte-Führung mit 8:7 erfolgreich. Viel Zeit blieb nicht, sich über diesen Erfolg zu freuen. Der Zeitplan musste ebenso kreativ ausgelegt werden wie die Mannschaftsaufstellung. Auf Hinweis unseres Edelfans Viola, dass 15 Minuten zuvor das Spiel um Platz fünf hätte beginnen sollen, haben wir die Partie gegen die Flamingos mit den beiden Coaches als Schiedsrichter gespielt. Im ersten Inning waren wir nicht frisch genug und haben uns ein 0:5 eingefangen. Am Ende stand 2:7. Jetzt war die Luft raus. Aufgrund eines langen Tages in der Sonne und eines Fehlers des Coaches bei der Besetzung des Outfields haben wir das Platzierungsspiel gegen die Creeps mit 1:7 verloren. Das Endspiel haben die Rabbits bei ihrer ersten Teilnahme gegen die Donkeys mit 7:5 gewonnen. Gegen 20:30 Uhr durften wir uns bei den Donkeys für einen gelungen Tag bedanken, mit der Absicht, nächstes Jahr wiederzukommen. Vielen Dank an die vielen Helfer, die Donkeys und unsere Gastspieler. Für uns bleibt das Fazit, dass jeder seine gelungen Aktionen hatte und jeder an tollen Spielzügen der Marines beteiligt war. Jeder war begeistert, dabei gewesen zu sein.

Andreas Lüdemann



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