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Es war heiß und es ging hoch her am ED beim Split mit den Holm Westend 69ers (12:16 und 3:2). Für die Marines war dabei durchaus mehr drin. Doch schwache Nerven kosteten den Doppelsieg.


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W: Maximilian Müller L: Erol Reis

Zwei personell gerupfte Teams treffen aufeinander, und früh zeigen die Ausfälle Wirkung. Die Marines müssen einmal mehr das Infield verletzungsbedingt umbauen, was früh für Fehler sorgt. Doch Dennis Röpke verheddert sich in einen Rundown, den die Marines mit insgesamt fünf Würfen erfolgreich abschließen, danach bringt Starting pitcher Kim Drews das Inning über die Runden.

Die Marines scoren dagegen früh, Joel Rivera bringt Jimenez und den wiedergenesenen Lucas Jahncke mit seinem Single nach Hause. Zwei unten, die 69ers haben den Anschluss erzielt, lassen es die Marines, sonst in dieser Saison offensiv eher ungenügend, gegen den Holmer Spotstarter Kruse richtig krachen. Fünf Singles bringen in Verbindung mit einem Walk vier Runs über die Platte.

Doch schon drei oben kommen die 69ers zurück und scoren bei zwei Aus und geladenen Bases durch Singles von Kilic, Kruse und Barz. Ermöglicht wird das alles durch einen Infield Error in einer Double play Situation. Ärgerlich.

Die 69ers kommen danach an Drews nicht mehr heran, die Marines aber an Reliever Max Müller, der ab dem vierten Inning für Kruse übernimmt. Wieder schlagen die Marines hart, bringen mit vier Singles drei Runs über die Platte.

Nach sechs Innings ist Schluss für Drews, der einen starken Start mit nur einem Earned run hinlegt, Wilber Jimenez übernimmt nach einem Lead off walk sieben oben. Doch Wilber findet die Strike Zone nicht und muss geduldige Holmer ziehen lassen. Dazu lässt er noch ein Homesteal von Müller zu, der wie schon in Spiel eins der ersten Serie das Signal zur Aufholjagd gibt. Nach Kruse Single steht es nur noch 9:8 für die Gastgeber.

Die sieben unten nach einem Lead off double von Reis durch Missverständnisse im Baserunning unnötige Aus herschenken und den 69ers damit noch ein bisschen mehr Momentum mitgeben.

Was sie acht oben prompt nutzen. Jimenez findet weiter die Zone nicht und muss den Mound für Reis räumen, der zwar Strikes wirft, den Gästen aber zu viele Hits ermöglicht. So holen die Gäste satte fünf Runs nach Hause, ehe Reis das dritte Aus erzielen kann. Das Spiel ist gedreht.

Im Anschluss geht es dann nur noch um Schadensbegrenzung, weil den Marines acht unten nichts Zählbares gelingt. Püst ersetzt Reis auf dem Mound, um ihm in Abwesenheit von Senkpiel den Start in Spiel zwei noch zu ermöglichen. Dieses neunte Inning ist aufgrund einiger weiterer Fehler auf beiden Seiten sicher kein Ruhmesblatt der Baseballgeschichte, passt aber zu einer Partie, in der beide Defensivreihen den Nachweis ihrer Klasse nicht immer erbringen können.


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W: Erol Reis L: Marvin Kilic

Spiel zwei eröffnen die Gäste mit zwei Paukenschlägen. Single Röpke, Double Koenig, Kilic und Müller sammeln die Runs ein. Müller wird dann jedoch ein Opfer von Rivera Wurfarm, als er das zweite Base stellen will.

Reis arbeitet sich ins Spiel und lässt zwei oben nichts zu, die Marines arbeiten sich in die Offensive gegen Marvin Kilic, der für die 69ers startet. Der Youngster der Gäste war letzte Woche Matchwinner gegen die schlagstarken Knights, die er über ein Complete game vom Scoren abhalten konnte. Rivera erzielt den ersten Punkt, als er nach einem Walk und zwei Wild pitches durchkommt.

Drei oben arbeitet Reis erfolgreich um einen Lead off Hit herum, während seine Offensive weiter vorankommt. Bei zwei Aus bringt Torben Tiralla Jimenez mit seinem Single nach Hause – Ausgleich. Vier unten dann der einzige Error des Spiels. Robinson Rijo kommt aufs zweite Base, Gabriel Souffron mit einem Two out Single zur Führung.

Jetzt heißt es, die Führung nach Hause zu bringen, kein leichtes Unterfangen mit einer Mannschaft, die auf defensiv starke Stammspieler wie John Taveras, Evgenij Garies und Antoni Ramos verzichten muss. Doch Erol Reis hat sich nun in das Spiel gebissen und lässt vergessen, dass er in Spiel eins Losing pitcher war. Auch ein Lead off double von Röpke im fünften Inning bringt ihn nicht aus der Ruhe, hinzu kommt nun eine starke Performance der Defensive der Marines, allen voran Robinson Rijo, der auf Third base spielt, als wäre dies und nicht das Outfield seine Stammposition.

Es bleibt die letzte Bedrohung, die die 69ers in diesem Spiel aufbauen können. Die Marines holen sich ihren fünften Saisonsieg, die rote Laterne des Tabellenletzten bleibt ihnen aber erhalten.

Das Team hat nach starker Offensive in Spiel eins im zweiten Spiel über Defense und Reis‘ solides Pitching gezeigt, dass es zweitligatauglich ist, auch wenn einige Stammkräfte fehlen. Jetzt gilt es, das Potential mit größerer Regelmäßigkeit auszuschöpfen, um in der zweiten Saisonhälfte wieder Anschluss ans Mittelfeld zu finden.



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