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Wenige Schwächen zeigten die Marines am Wochenende gegen die Alligators, doch diese wurden gnadenlos bestraft. Zwei schwache Innings brachten zwei Niederlagen (6:7 und 2:11).


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W: Noah Jens L: Kim Drews S: Oliver Knaack

Petrus hatte gerade eine größere Ladung Wasser für den Rest des Sommers dagelassen, als die Marines am Samstagmorgen ihr Feld betraten. Doch dank des ausgeklügelten Drainagesystems des Feldes und der guten Pflege des Infields durch unseren Platzwart Marcel Bley konnte mit ein bisschen Fleißarbeit und einer halben Stunde Verzögerung bei gutem Wetter Baseball gespielt werden.

Das Fehlen eines kompletten Infields aufgrund diverser Verletzungen macht sich direkt zu Beginn der Partie mit zwei Errors bemerkbar. Diese bringen die Alligators gegen Kim Drews über die Platte – 0:2.

Für die Marines geht es offensiv zwar mit einem Single von Jimenez gut los, doch bedarf es insgesamt vier Hits in zwei Innings, ehe Garies zwei unten Abeledo zum Anschluss nach Hause bringt. Die Marines sind auf den Bases unaufmerksam, die Alligators helfen ihrem Starter Noah Jens aus den ersten schwierigen Situationen.

Auch Drews kann sich nun auf sein Feld verlassen, das mit starken Plays dafür sorgt, dass großer Druck zunächst nicht mehr entsteht. Der Plan, Drews auf Kontakt werfen und das Feld die Aus machen zu lassen, funktioniert.

Bis im fünften Inning die Kontakte härter werden und die Schläge von Venzke, Kegel, Lopaczinski und Smart durchkommen. Die Marines treffen zusätzlich die eine oder andere Fehlentscheidung, wohin geworfen wird, und schon sind vier Runs drin. Zweite Bundesliga – so schnell geht das.

Statt also nun alles auf den einen Run zum Ausgleich setzen zu können, stehen die Marines nun mit 1:6 stark unter Druck, und verkürzen immerhin umgehend um einen Run auf Ramos‘ Single, den dieser aber zum Double strecken möchte und so den Rallyekiller direkt mit an Bord hat.

Mit neuem Pitcher (Erol Reis übernimmt nun für Drews) setzen die Marines die Aufholjagd unverdrossen fort und verkürzen im sechsten Inning auf 3:6. Rivera bringt Senkpiel nach Hause. Dass das 7:3 für die Gäste im nächsten Inning der alles entscheidende Run sein wird, ist zu diesem Zeitpunkt niemandem klar und bremst die Gastgeber entsprechend nicht.

Stattdessen wird Noah Jens weiter bearbeitet. Acht oben erstmals mit doppeltem Erfolg. Senkpiel und Garies schlagen Singles, dazu klaut Rivera im Laufspiel einen Punkt und verkürzt so auf 5:7.

Neun unten wird es dann dramatisch. Oliver Knaack hat nun den Mound der Allis übernommen und gibt den Walk gegen Routinier Beard ab, für den prompt Youngster Kunigk als Pinchrunner kommt. Der Jubel ist dann groß, als Wilber Jimenez buntes und die Alligators den Wurf ins Rightfield befördern – zwei Runner in scoring position, kein Aus!

Weit gefehlt, denn die Umpiere bemerken, dass Jimenez beim Buntversuch die Batter’s Box verlassen hat und geben ihn folgerichtig unter wütendem Protest der Marines Aus. Bitter, aber noch nicht das Ende der Geschichte, die Knaack und die Marines noch auf eine weitere Spitze treiben.

Denn Knaack ist bei zwei Aus und einem Runner auf Third base mit den stärkeren Schlagleuten der Marines so vorsichtig, dass er drei Walks in Folge abgibt, was den Marines das 6:7 und dem Publikum Nagelbettentzündungen einbringt. Doch die entscheidende Schlacht gegen Evgenij Garies gewinnt Knaack mittels Strike out und bringt so den Sieg des Tabellenzweiten über die Runden.


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W: Robbie Ingram L: Joshua Senkpiel

Also ein neuer Anlauf in Spiel zwei. Hier Stehgen sich als Pitcher Robbie Ingram für die Gäste und Joshua Senkpiel gegenüber, die beide ohne Problem durchs erste Inning kommen.

Zwei unten erwischt es Ingram aber heftig. Drei Infield Singles laden die Bases, und als die Allis nach zwei Strike outs hoffen, doch noch unbeschadet aus dem Inning zu kommen, schickt Jimenez ein krachendes Double zum 2:0 ins Gap.

Drei oben ist es dann ein ebenso mächtiger Schlag von Alligators-Catcher Jonathan Smart, der die Führung der Marines halbiert. Während Ingram sich wieder fängt und dank seiner Strike outs (neun in sieben Innings) nun stets die Kontrolle über das Spiel behält, gerät Senkpiel vier oben ins Schwimmen.

Ehe ein Einwechselpitcher bereit ist, muss Senkpiel sechs Hits und sechs Runs der Gäste einstecken. Oliver Püst soll das Feuer löschen, was mit drei Walks aber nur leidlich gelingt. Das Spiel ist binnen kürzester Zeit den schlagstarken Alligators anheim gefallen.

Die Marines sind zwar beeindruckt, spielen aber weiter Baseball. Die Defensive bleibt solide, und obwohl Püst viele Walks abgibt, bleibt den Gästen der entscheidende Knock out Punch verwehrt. Das Spiel geht über die volle Distanz.

Sieben oben lädt sich Püst die Bases und räumt den Mound für Jimenez. Der kann zwar das 2:11 mittels Sacfly nicht mehr verhindern, sehr wohl aber eines dieser schrecklichen Big innings, die auch gerne mal diese Art von Spielen zu einem totalen Desaster werden lassen. Ingram dagegen lässt keinen der letzten elf Schlagleute der Marines auf Base und kann sich nach kurzen Schwierigkeiten eines beeindruckenden Complete games erfreuen.

Die Marines spielen in beiden Spielen über weite Strecken ansehnlichen Baseball und befinden sich über 14 von 16 Innings auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten, bei dem angeblich sogar leise über die erste Bundesliga nachgedacht wird. Letztlich fehlt den Marines aber neben einer Armada starker aber verletzter Schlagleute auch die Tiefe im Pitching oder aber eben der dominante Importpitcher um der Ligaspitze das Wasser reichen zu können.

Nichtsdestotrotz lässt sich auf den Leistungen der Doubleheader gegen die Knights und Elmshorn aufbauen. Das Team hat sich nach dem Horrormonat Mai gefangen und ist intakt. Wenn am 29. Juni die Holm Westend 69ers zu Gast sind, müssen sich die Marines auch als Tabellenletzte sicher nicht verstecken.



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