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EurobabyDas Ziel war, nicht unterzugehen, es wurde beim 1:5 und 0:10 beim Tabellenführer Berlin Challengers auch erreicht. Doch am Ende waren die Gesichter der Marines dennoch lang, denn es wäre viel mehr drin gewesen…

1 2 3 4 5 6 7 R H E
HAM 0 0 0 0 1  0  0 1 3 4
BEC 1 2 1 0 1  0 X 5 2 2
W: Percy Marks (6-0), L: Joshua Senkpiel (0-2) Ryan Juarez startet normalerweise nicht für die Challengers, denn nach drei Innings ist für ihn gemäß der Ausländerregel Schluss. Challengers-Coach Reyes will also früh alles klar machen, damit seine deutschen Reliever möglichst keinen Druck haben. Doch Morten Lüdemann nutzt als Lead off gleich einen der wenigen schlechteren Pitches von Juarez zum Single. Allein, es reicht auch nach einem Stolen base nicht für mehr, da Juarez mit etwas Verzögerung über Spielkontrolle verfügt. Sein Konterpart ist der junge Joshua Senkpiel mit seinem zweiten Regionalligaeinsatz seiner Laufbahn. Die gute Leistung der Vorwoche bei den Wizards und das Fehlen der etatmäßigen Starter Daduschin und Hansen bringen ihn auf den Hügel. Doch früh gerät er in Rückstand. Jordi Gomez kan nach Walk und zwei Stolen bases auf den ersten von heute insgesamt fünf Sacflys der Gastgeber scoren. Im zweiten Inning ein ganz ähnliches Bild. Lead off single von Winterfeld, doch Eckstein schlägt ihn ins Force play. Im Gegenzug zeigen die Gastgeber, wie man mit überlegenem Baserunning Regionalligameister wird. Eingeladen durch zwei Infieldfehler wird gestohlen, gebuntet und gerannt, was das Zeug hält – 3:0. Und so geht es munter weiter. Senkpiel bemüht sich nach Kräften, Baserunner zu verhindern, was ihm immer besser gelingt, je länger das Spiel dauert. Die Challengers haben dabei größte Schwierigkeiten, den Youngster der Marines hart zu schlagen, fast alle Kontakte bleiben im Infield, das sich jetzt gefangen hat und solide Plays vorführt. So belibt das Spiel knapp, und fünf oben dann endlich ein Lebenszeichen der Marines. Ein Überwurf verhindert das Groundout und bringt Sven Ecksteinn in Scoring position. Der läuft smart, als Franke und Drews schulmäßige Groundballs auf die rechte Seite setzen: 1:4. Doch schon im Nachschlag stellen die Gastgeber nach einem Walk, guten Baserunning und einem Sacfly den Endstand her. Die Marines bekommen gegen Reliever Percy Marks keinen Fuß mehr an den Boden.
1 2 3 4 5 6 7 R H E
HAM 0 0 0 0 0  0 0 3 0
BEC 2 3 0 0 2 3 10 14 2
W: Bengt Demant (1-0), L: Florian Riedel (2-4) Spiel zwei startet Juarez wieder, und wieder hält er die Gäste vom Scoreboard. Gute Gelegenheiten ergeben sich dabei kaum, einzig drei oben sorgt ein schlecht platzierter Bunt für kurze Aufregung, doch das Aus am Lead runner  bringt die Marines um die erhoffte Scoring position. Florian Riedel meldet sich derweil nach fünfwöchiger Verletzungspause zurück auf dem Mound und wirft ein ordentliches Spiel. Wobei ein Homerun von Juarez, der Spiel zwei zunächst alleine gegen alle zu bestreiten scheint, den Sonnenschein vor aufziehenden Gewittern trübt. Die Challengers schlagen stark, Riedel gibt dazu noch Walks ab, prompt folgen drei weitere Runs zwei unten. Danach kehrt Ruhe ein. Riedel hat jetzt mehr Kontrolle, die Gastgeber sind mitunter etwas zu gierig, so dfass sich fast zwangsläufgig fünf oben die beste Chance der Marines im zweiten Spiel entwickelt. Singles von Döffert und Franke, sowie ein Error gegen Drews Schlag laden die Bases, Reliever Demant steht mächtig unter Druck und kämpft mit seiner Kontrolle. Doch zwei schwere Baserunningfehler sorgen für zwei Aus, bevor Schwermer mit seinem Walk den verbliebenen Runner wieder in Scoring position schiebt. Lüdemann erreicht Base eins dann nach einem Dropped third strike, beide kommen sogar ein Base weiter, doch Demant zieht seinen Kopf mittels Strike out aus der Schlinge. Es ist der Rückschlag, der Riedel ein wenig aus der Partie nimmt. Fünf unten kassiert er zwei Runs nach drei Hits in Folge und dem obligatorischen Sacfly, sechs unten kommt es sogar noch dicker. Ein Hit und ein Walks scoren bei einem Aus auf ein Single, Riedel muss vom Mound, Kim Drews soll die Ten run rule sechs unten verhindern, doch das gelingt ihm leider nicht. Wer seine Gelegenheiten zum SCoren nicht nutzt und zu spät zu defensiver Solidität findet, sieht gegen die Challengers in dieser Saison keinen Stich. Umso ärgerlicher, weil bein etwas größerer Konzentration in Spiel eins ein Win nicht unmöglich, in Spiel zwei eine knappe Partie durchaus drin gewesen wäre. All das zählt nächste Woche dann nicht mehr, wenn am Samstag die Berlin Sluggers zu den ersten beiden der noch ausstehenden „Endspiele“ um den Klassenerhalt an den Mittleren Landweg kommen. Ab jetzt ist alles noch viel wichtiger…]]>

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