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SlideJeder Streak, und sei er noch so schön, hat einmal ein Ende. Heute war es für uns soweit: Gegen die Kiel Seahawks riss etwas überraschend eine Siegesserie nach neun Spielen. Geschuldet war das einer Klasseleistung des Kieler Pitchers Mehmet Senkara und einer gewissen Schläfrigkeit der Marines…

1 2 3 4 5 6 7 R H E
KIS 2 0 0 0 2 4 2 10 8 4
HAM 6 3 1 1 0 6  X 17 17 2
W: Mats Drews (2-0), L: Florian Böings (1-1) Florian Riedel verletzt, Dennis Daduschin in der letzten Woche etwas ausgepowert – die Marines schicken zum zweiten Mal in dieser Saison Mats Drews für einen Start auf den Mound. Doch dieser beginnt überaus wild. Ein Single von Lüßenhop und Walk für Böings, ein paar Wild pitches und schon steht es 0:2. Doch Florian Böings macht es für die Seahawks nicht besser. Wer keinen Walk erhält, darf schlagen, was Hits für Daduschin, Hagenah, Winterfeld, Döffert und Drews bedeutet, sowie sechs Runs. Während sich Mats danach fängt und drei sehr souveräne Innings abliefert, hat Böings auch im zweiten und dritten Inning arg zu kämpfen. Es steht 10:2, die Partie sieht aus wie erwartet: personell arg gerupfte Kieler (heute nur zu neunt!) kämpfen mit sich und der Strike zone, Drews cruised durch die Line up. Doch fünf oben reisst der Faden. Zwei Runs geben die Marines ab, weil Drews seine Dominanz im Dug out gelassen hat und die Defensive sich einmal mehr eine Auszeit genommen hat. Sechs oben wird es noch schlimmer: jetzt gibt es vier Runs für die Gäste, die urplötzlich an der Sensation schnuppern – sollten sie dieses Spiel etwa noch drehen? Nein, sollten sie nicht. Die Marines machen das sechste Inning zu ihrem zweiten Big inning des Spiels und scoren sechs Runs. Der Walk off bleibt den Gastgebern allerdings verwehrt, Winterfeld schlägt ein Fly out ins Centerfield. So muss Coach Stefan Hagenah auch noch in den Bullpen greifen: Kim Drews bringt das Spiel mehr schlecht als recht zu Ende. Kein schöner Sieg, aber ein Sieg.
1 2 3 4 5 6 7 R H E
KIS 0 0 1 2 5 2 2 12 14 0
HAM 0 1 1 0 0 0 3 5 8 1
W: Mehmet Senkara (1-3), L: Björn-Ole Hansen (1-1) Björn Ole Hansen warf vor Wochenfrist einen No hitter gegen die Stealers, und er beginnt Spiel zwei gewohnt stark. Zwei Double plays helfen ihm dabei, weiterhin ohne Runs in der Verbandsliga zu bleiben. Unterdessen nehmen die Marines dem Kieler Pitcher Mehmet Senkara zwei unten den ersten Run ab. Winterfeld erhält einen Walk, erarbeitet sich das zweite Base und wird bei zwei Aus vom heute gut aufgelegten Joshua Senkpiel nach Hause befördert. Drei oben gleichen die Gäste aus, als Bechir Ben-Thabet einen Run down zwischen dem ersten und zweiten Base nutzt, vom dritten Base aus zu scoren. Es folgt eine intensive Aussprache von Coach Oliver Püst und dem Umpire, der danach leider ein wenig den Faden verliert. Damit muss man umgehen können, die Seahawks können: die erneute Führung der Marines drei unten, Garies schlägt Wetzel nach Hause, verkraften sie ebenso wie die nun an Konsistenz einbüßende Strike zone. Offensive nutzen sie diese für Walks, Senkara steckt den einen oder anderen knappen Call zu seinen Ungunsten besser weg als Hansen, der den Faden fünf oben endgültig verliert und sich mit drei Walks die Bases lädt. Es hilft also nichts, Dennis Daduschin muss ran. Doch die Seahawks, von der unerwarteten Führung beflügelt, begrüßen Daduschin mit drei Hits im Spiel und führen plötzlich mit sechs Runs. Senkara hat sich mittlerweile in dieses Spiel reingearbeitet. Zwar muss auch er mit einigen knappen Calls gegen sich kämpfen, doch am Ende zwingt er die Marines zu schwachen Kontakten und verhilft den seinen damit zu einfachen Aus. Daduschin führt unterdessen den Beweis, dass er als Starter stärker ist als als Reliever. Auch sechs und sieben oben lässt er Basehits zu, und zwar immer genug für zwei Runs. Erst im siebten Inning kommen auch die Marines, wenn auch zu spät, wieder aufs Scoreboard. Wetzel mit einem Lead off double, danach bei zwei Aus drei Walks in Folge. Joshua Senkpiel langt noch einmal mit einem Double hin: 5:12. Doch am dritten Base stehen jetzt Dirk Radke und Coach Oliver Püst zusammen mit Thirdbaseman Heiko Wulf von den Seahawks. Im angeregten Gespräch sind Radke und Püst im Thema, Wulf hat den Ball. Es folgt ein Tag gegen Radke, und in der Folge die Feststellung, dass Senkara ja noch gar nicht auf dem Mound stand. Peinlich, passend zum ganzen Spiel. Ein Warnschuss zur rechten Zeit für die Marines – so sollte man Spiel zwei bewerten. Allzu viele Nachlsässigkeiten am Schlag und in der Feldverteidigung, so wie eine gewisse Überheblichkeit führen zu einer Niederlage, die zwar nicht wirklich schmerzt, aber allen bewusst machen dürfte, dass für das Saisonsiel der Fokus wieder justiert werden muss – schnell!]]>

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